Nachdem wir mit dem Sternegucken fertig waren, verließen wir den Raum und traten nach draußen, um einen kurzen Spaziergang zu machen. Die Laternen, die entlang der Straßen aufgestellt waren, leuchteten hell und schufen eine angenehme, einladende Atmosphäre. Ihr warmes Licht fiel sanft auf den Asphalt und verlieh der Nacht eine märchenhafte Anmutung. Ich wandte meinen Blick zu ihm und betrachtete ihn, fasziniert von seinem Erscheinungsbild. In seinem eleganten schwarzen Anzug wirkte er ausgesprochen attraktiv und ansprechend. Seine Ausstrahlung schien im Kontrast zum sanften Schein der Laternen zu stehen, und ich konnte nicht anders, als mich von seiner Erscheinung beeindrucken zu lassen.
„Weißt du, was ich an einem nächtlichen Spaziergang besonders schön finde? Es sieht uns niemand beim Stolpern zu – vielleicht nur die Sterne, aber die sind viel zu freundlich, um es weiterzuerzählen.“
Er hielt an und sah mich an, während ich ebenfalls zum Stehen kam. Er rückte mir immer näher auf die Pelle. Plötzlich hörte ich eine vertraute Stimme und drehte mich um: „Ah, da seid ihr ja! Ich habe nach euch gesucht“, rief Ren, der überraschend hinter uns aufgetaucht war.
„Oh, hey Ren! Was machst du hier?“, fragte ich neugierig, während ich geduldig darauf wartete, dass er mir mehr erklärte.
„Ehm, ja“, begann Ren etwas zögerlich und sammelte seine Gedanken. „Die Anführerin hat Levi zu sich gerufen.“ Mit diesen Worten drehte sich Levi um und ging in Richtung des Verstecks, aus dem wir gerade kamen. Ren blieb weiterhin vor mir stehen, immer noch in Gedanken vertieft.
Ich spürte, dass etwas nicht stimmte. „Ist noch was?“, wollte ich wissen, während ich ihm in die Augen sah und auf eine Antwort wartete.
Schließlich brach Ren das Schweigen und seine Stimme wurde eindringlicher: „Ich muss dir etwas sagen, es ist wichtig!“
*Ren*
Phase 1: Sie finden
Phase 2: Den richtigen Moment finden
Phase 3: Meine Gefühle gestehen
Perfekter Plan.
Also zuerst Phase 1: Sie ist sicher beim Ball. Ich freue mich so, sie zu sehen.
„Hey Nina.“
„Hey Ren, was ist los?“
„Hast du Amara gesehen?“ fragte ich neugierig.
„Ja, sie ist mit Levi nach draußen gegangen. Warum fragst du?“ antwortete mein Gesprächspartner und sah mich fragend an.
Sofort machte ich mich auf den Weg nach draußen. Wieder einmal war Levi in der Nähe von Amara, und ich konnte es nicht fassen, wie er mir immer wieder in die Quere kam. Ich musste Amara finden, und schnell stellte ich fest, dass ich sie entdeckt hatte. Aber jetzt war es an der Zeit, ein Versteck zu finden und auf den richtigen Moment für Phase 2 zu warten. Levi hatte sicher nicht die Absicht, sie zu küssen, oder? Egal, jetzt musste ich handeln.
„Ah, da seid ihr ja! Ich habe nach euch gesucht,“ rief ich und versuchte, meine Stimme entspannt klingen zu lassen.
„Oh hey, Ren, was machst du hier?“ fragte Amara mich, und ich spürte, wie der Druck auf meinen Schultern lastete. Schnell überlegte ich mir eine Ausrede, die glaubwürdig klang.
„Ehm, ja, die Anführerin hat Levi zu sich gerufen,“ sagte ich schließlich und hoffte, dass sie mir nicht weiter nachfragen würde.
Mein Herz schlug schneller, während ich versuchte, die Situation zu kontrollieren. Es war wichtig, dass ich Amara von Levi wegbekam – schließlich war meine Zeit gekommen, um ihr meine Gefühle zu gestehen.
Sie blickte mich fragend an und wollte wissen, was los sei. Ich zögerte und antwortete schließlich: „Ich muss dir etwas sagen, es ist wichtig.“ Ich blieb einen Moment lang regungslos stehen, während ich darüber nachdachte, wie ich am besten anfangen sollte.
„Lass uns woanders hingehen, Amara“, schlug ich vor, um etwas Privatsphäre zu bekommen.
„Okay“, sagte sie und folgte mir bereitwillig. Ich führte sie ein Stück entfernt von der belebten Stelle, bis wir an einem ruhigeren Platz hielten. Doch in mir tobte das Chaos. Komm schon, Ren, überleg dir, wie du es ihr beibringen willst.
Während ich darüber nachdachte, hörte ich ein Geräusch hinter mir und wandte den Blick in diese Richtung. Dort stand ein neuer Zoro, von dem ich glaubte, dass er Gaara hieß. Ich erinnerte mich an die Gerüchte über ihn und seine besonderen Fähigkeiten – er konnte Dinge erschaffen. Aber was wollte er hier bei uns?
Mein Kopf war voller Fragen, und ich fühlte mich innerlich hin- und hergerissen. Ich wusste, dass ich Amara jetzt wichtige Informationen vermitteln musste, doch die Anwesenheit von Gaara und die Ungewissheit über seine Absichten machten es mir nicht leichter.
„Was machst du hier?“, fragte ich ihn mit einem Ausdruck der Neugier in meiner Stimme. Die Spannung in der Luft war spürbar und ich konnte nicht anders, als mich zu fragen, was er im Schilde führte. Er deutete mit einer ruckartigen Bewegung auf Amara, die etwas abseits stand. Sofort breitete sich ein Schockgefühl in meinem Bauch aus. Ich sah ihn ungläubig an und überlegte, was er vorhatte.
„Was hast du vor?“, wollte ich wissen, während ich meinen Blick nicht von ihm abwenden konnte. Er stand etwa zehn Meter entfernt, und ich spürte, dass ich seine Absichten so schnell wie möglich durchschauen musste. In diesem Moment zog er etwas aus seiner Tasche. Es war ein Schwert, und das ließ mein Herz schneller schlagen.
„Gib sie mir und dir wird nichts passieren“, forderte er mit einer kalten, bedrohlichen Stimme. Seine Worte waren klar und direkt, doch in mir regte sich der Widerstand.
„Nein, auf keinen Fall!“, antwortete ich entschlossen und weigerte mich, ihm auch nur einen Schritt entgegenzukommen. Meine Entschlossenheit wuchs mit jeder Sekunde, die verging. In diesem Augenblick wurde mir klar, dass ich alles tun würde, um Amara zu beschützen.
Als er näher kam, stellte ich mich schützend vor sie. Ihr Wohlergehen hatte für mich oberste Priorität. Ich fühlte, wie Wut in mir aufstieg, entschieden, dass ich diesen Typen nicht einfach davongehen lassen konnte.
Ich konnte nicht zulassen, dass er sie berührte oder ihr etwas antat. Mit einem plötzlichen, impulsiven Entschluss stürmte ich in seine Richtung, entschlossen, ihm mit meinem Fuß einen Schlag ins Gesicht zu versetzen. Doch als ich ausholte, stellte ich fest, dass er stärker war, als ich angenommen hatte. Der Moment der Konfrontation war gekommen, und ich wusste, dass ich alles auf eine Karte setzen musste, um Amara zu retten.
Er hielt meinen Fuß fest und ließ ihn dann abrupt los, sodass ich fiel. Ich versuchte es erneut, diesmal mit meinem anderen Fuß und in der Hoffnung, schneller zu sein. Doch auch diesmal hatte ich keine Chance. Ich wollte es noch einmal versuchen, als ich plötzlich bemerkte, dass er verschwunden war. Verwirrt sah ich mich um und entdeckte ihn hinter mir stehen.
„Renn, pass auf!“, rief Amara mir zu, ihre Stimme war durchdrungen von Angst und Dringlichkeit. Doch ehe ich reagieren konnte, spürte ich ein warmes, schmerzhaftes Gefühl, das sich in meinem Rücken ausbreitete. Instinktiv sah ich nach unten und erblickte, wie das Schwert durch meine Brust gestochen war. In diesem Moment überkam mich das Gefühl der Ohnmacht und ich fragte mich: Ist das das Ende für mich?
Ich habe zum Schluss nur noch gesagt: 'Es tut mir leid, Amara!' und dann kam nichts mehr. Ich konnte dich nicht beschützen.
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22 Episoden aktualisiert
Comments
🐶Rauudi the "WerDekkel"🐶™
😑😳😖
2025-01-15
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