Irina Vólkov ist eine Omega ohne Wölfin — die niedrigste in der Rangordnung, unsichtbar für ihr Rudel, eine Enttäuschung für ihren Vater. An ihrem achtzehnten Geburtstag wird sie nicht gefeiert, sondern als Opfergabe an den verfluchten König Theron Blackmoor geschickt, um eine drei Generationen alte Blutschuld zu tilgen.
Doch Schloss Blackmoor birgt mehr als einen verfluchten König. Jede Nacht verliert Theron die Kontrolle an eine Bestie — ein gewaltiger, unkontrollierbarer Werwolf, der seit acht Jahren alles zerstört, was ihm in den Weg kommt. Ausgerechnet bei Irina wird die Bestie ruhig. Sie legt sich neben ihr Bett. Sie beschützt sie. Sie erkennt in ihr etwas, das Theron selbst noch nicht sehen kann.
Als Irinas lang verschollene Wölfin Kira erwacht — sarkastisch, ungeduldig und vollkommen loyal —, verändert sich alles. Eine uralte Prophezeiung beginnt sich zu erfüllen: Die Gefährtin der Bestie wird Gaben empfangen, die ihr verwehrt wurden, und nur ihre Vereinigung unter dem Roten Mond kann eine aufsteigende Dunkelheit aufhalten.
Aber nicht jeder will, dass der Fluch gebrochen wird. Astrids Eifersucht kennt keine Grenzen. Dante, der Sohn der Hexe Morwenna, führt einen Feldzug aus Obsession und Rache. Und die Zeremonie des Roten Mondes birgt ein Risiko, das Irina das Leben kosten könnte.
Zwischen Verrat und Vertrauen, zwischen den Machtspielen alter Blutlinien und einer Liebe, die stärker ist als jeder Fluch, muss Irina entscheiden, wer sie wirklich ist: die Omega, die niemand wollte — oder die Frau, vor der selbst die Bestie niederkniet.
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Die Omega, die die Bestie erweckte Kommentare